Treuschs Schwanen

Seit 32 Jahren stehen in unserem GenießerRestaurant saisonale Frische, höchste Qualität und natürliche Produkte im Mittelpunkt. Genießen Sie eine wohlschmeckende, leichte Küche und erlesene Weine in lockerer und angenehmer Atmosphäre.

Ihre Gastgeber

Thomas Treusch – Küchenchef
Elke und Armin Treusch

Aktuelles

Die Geschichte des Hauses und der Familie "Treusch"

Bereits um 1450 wurde die Familie Treusch als eines von 9 Gütern in Reichelsheim als das „Druschegut“ in den Gültbüchern des Amtes Reichenberg erwähnt. Es war damals ein großes Bauerngut und schon mehrmals geteilt. Daraus ist erkennbar, dass das Gut schon viel längere Zeit bestanden haben muss.

Die gastronomische Geschichte der Familie beginnt am 22. März 1842: Johann Georg Treusch wurde die Genehmigung zum Betreiben einer Gaststätte im „Schwanen“ von Graf Eberhard zu Erbach-Erbach erteilt. Von diesem stammt auch der Hausname „Johanns“. Ihm folgte sein Sohn Philipp Jakob sowie dessen Sohn Johann Georg. 1890 erfolgte eine Sensation: Jakob Treusch eröffnete als Konditormeister die erste Landkonditorei in Hessen. Einige Jahre bestanden sogar Filialen in Lindenfels und Michelstadt. 1905 wurde das Haus um einen Saal im Jugendstil, der heute noch so erhalten ist, und drei, für die damalige Zeit, sehr großzügige Gästezimmer erweitert. Das war der Beginn des Tourismus in größerem Rahmen. Der Garten wurde parkähnlich gestaltet, um den Sommerfrischlern viel grüne Natur zu bieten. Der Zuspruch nahm so zu, dass 1929 die Küche in die heutigen Räumlichkeiten verlegt wurde und mit modernen Elektrogeräten ausgestattet wurde. Zu diesem Zeitpunkt übernahm der Sohn von Jakob Treusch, ebenfalls Jakob, den Betrieb. Die bis dahin noch intensiv betriebene Landwirtschaft wurde bis auf bescheidene Ausmaße reduziert. Die 100 Jahre bestehende Bäckerei wurde 1942 aufgegeben. Mit der Betriebsübernahme 1954 von Jakob Treusch, dem dritten Jakob in Folge, errichtete man einen unterkellerten Saal, dem Stallungen und Scheune weichen mussten. Danach wurde 1958 die Gaststätte modernisiert. Der Saalanbau, in den bescheidenen Nachkriegsverhältnissen errichtet, wurde zwar in den siebziger Jahren mit Toilettenanlage, Bühne und Isolation verbessert, zeigte sich aber trotzdem zunehmend unrentabel.

Mit dem Einstieg von Armin Treusch und seiner Frau Elke entwickelte sich ab 1979 zunehmend die gastronomische Richtung in Kreativität und Qualität. Im Winter 1984/85 wurde das gastronomische Konzept daher grundlegend geändert. Der große Saal wurde zum anspruchsvollen Restaurant „Treuschs Schwanen“ umgestaltet und die alten Gasträume in Anlehnung an den Gastronomiebegründer in „Johanns-Stube“ benannt.

Mit Beginn in den neuen Räumen am 28.3.1985 übernahmen Armin Treusch und seine Frau Elke das Unternehmen. „Treuschs Schwanen“ etablierte sich schnell als Feinschmecker-Restaurant mit ländlichem Charakter und die „Johanns-Stube“ wurde zu einem eindeutig regional orientierten Odenwälder Gasthaus mit dem Schwerpunkt Apfelwein entwickelt. 1993 starteten die ersten Kochseminare, die sich so entwickelten, dass dieser Bereich als „Treuschs Kochschule“ ein eigenes festes Standbein darstellt. In diesem Bereich war auch die TV-Tätigkeit von Armin Treusch angesiedelt. Er war, hauptsächlich mit Michaele Scherenberg, an weit über 100 TV-Produktionen vor und hinter der Kamera beteiligt.

Mit dem Einstieg 1996 in die Produktion von eigenen Apfelweinen im sortenreinen Ausbau, kam ein weiteres Segment dazu, das für die „Johanns-Stube“ von hoher Bedeutung ist.

2008 erfolgte eine komplette Erneuerung des Restaurants „Treuschs Schwanen“ mit modernem Ambiente und dem begehbaren WeinCabinet im Mittelpunkt. Mit diesem Zeitpunkt übernahm Thomas Treusch die Leitung der Küchen und wurde sukzessive in die Unternehmensführung eingearbeitet, so dass er nun die weitere kulinarische Linie mit seiner Handschrift prägen wird.

GenießerRestaurant „Treuschs Schwanen“

Das Restaurant „Treuschs Schwanen“ wurde mit dem eingeschlagenen Weg als

Feinschmecker-Restaurant erfolgreich etabliert und ist seit über 30 Jahren in der Szene

der hessischen Top-Restaurants präsent. Die Fokussierung auf feine Menüs der kreativen

Regionalküche mit mediterranen Akzenten begleitet mit korrespondierenden regionalen und europäischen Spitzenweinen sind außergewöhnliche Genusserlebnisse, für die Gäste von weit her anreisen. Die kreative Küchenrichtung hat mit Thomas Treusch einen zusätzlichen jungen und kreativen Impuls bekommen. Diese wird nun durch dessen eigene Handschrift fortgeschrieben und geprägt. Damit wird die Zukunftsfähigkeit weiter ausgebaut.

 

Da mit den vielen regionalen Erzeugnissen Produkte eingesetzt werden, die nicht den gewohnten Handelsnormen entsprechen, entstehen immer wieder einzigartige Kreationen. Gerade bei den heimischen Produkten zeigt sich durch viel Erfahrung und hoher Fachkompetenz, dass Einfaches mit exzellenter Zubereitung hervorragende Genusserlebnisse bedeuten. Convienience-Produkte werden nicht eingesetzt, Fertigwürzmittel oder Geschmacksverstärker gibt es nicht. Alle Soßen und Grundfonds werden selbst hergestellt.

Es wird eine ansprechende moderne Tischkultur gepflegt, die Gäste nicht verschreckt, aber trotzdem mit Elementen des klassischen Service wie Tranchieren am Tisch des Gastes verwöhnt. Die sehr umfangreiche Auswahl an regionalen Weinen (ca. 150) findet bei vielen Gästen großen Anklang, da diese Weine nicht so bekannt sind. Die Kompetenz für regionale Weine wird damit deutlich gemacht. Gleiches gilt für die außergewöhnlichen Brände der regionalen Spitzenbrenner.

Das Restaurant „Treuschs Schwanen“ findet bei Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft wegen des sehr hohen Anteils an regional erzeugten Produkten in einer feinen Zubereitung als Vorzeigebetrieb eine hohe Anerkennung und gilt als besonderes Aushängeschild.

Mit der Mitgliedschaft „Eurotoques“ und „Chaine des Rotisseures“ erfährt dieses Engagement die entsprechende Anerkennung.

Reportagen in „essen&trinken“ (2005) und „Der Feinschmecker“ (2010) brachten eine deutschland-weite Aufmerksamkeit. Insbesondere die verschiedenen Publikationen des „Der Feinschmecker“ brachten „Treuschs Schwanen“ eine hohe Wertschätzung. Ebenfalls mehrfach ausgezeichnet wurde „Treuschs Schwanen“ in „Hessen vom Besten“ und „Rhein-Main geht aus“, den Sonderausgaben des „Journal Frankfurt“.

Viele TV-Sendungen und Beiträge wurden direkt im Restaurant gedreht. Insbesondere die HR-Produktionen zeigen sehr gut die Philosophie von Qualität und Frische und dass Natürlichkeit und Herkunft eine große Rolle spielen.

 

Treuschs Kochschule

Seit 1993 werden Kochseminare durchgeführt, bisher mehr als 500. Diese sind zu einem festen Bestandteil des Angebotes geworden. Die Teilnehmer kochen mit Armin Treusch ein komplettes Menü. Es beginnt mit der Rezeptbesprechung und endet mit dem Anrichten des Nachtisches, wobei das Nachkochen der Gerichte und die Nachvollziehbarkeit der Herstellung als Ziel gesteckt sind. Begeistert sind die Teilnehmer von der Nähe zum Produkt, der unkomplizierten Erläuterung und dem „Selbst machen dürfen“. Von Intensivkochen bis Spaßkochen kann alles abgedeckt werden. Die Themen sind von regional und deftig bis mediterran und leicht, von leicht bis aufwendig.

Auch hier ist Thomas Treusch integriert und leitet eigenständig Veranstaltung, unter anderem für „Kochschule Darmstadt“ und Genussakademie Frankfurt.

Odenwald-Gasthaus „Treuschs Johanns-Stube“

Mit der „Johanns-Stube“ wurde ein einzigartiges Odenwälder Gasthaus mit authentischen Gerichten aus exzellenten heimischen Produkten und einer neu definierten Apfelweinkultur mit einem eigenständigen Profil geschaffen. Die enge Beziehung mit den heimischen Produzenten dokumentiert das Qualitätsbewusstsein und das gewachsene Konzept als nicht zu kopierende Selbstverständlichkeit im ehrlichen Umgang mit qualitativ hochwertigen regionalen Lebensmitteln. Der konsequente Verzicht auf Nicht-Odenwälder Produkte wird von den Gästen als kompetente Umsetzung hoch geschätzt. Einige der neu entwickelten Gerichte haben schon eine Art Kultstatus erreicht, wie Hüttenthaler Goldklümpchen, Ebbelwoi-Hinkelsche, Kartoffelspatzen oder Kartoffeleis.

Das Odenwald-Gasthaus „Johanns-Stube“ war bei vielen regionalen Aktionen in vorderster Front als Gründungsmitglied dabei: Odenwald-Gasthaus, Förderverein Odenwälder Apfel, Hessische Wirtshaus Kelterer. Bei den beiden erstgenannten war Armin Treusch Vorsitzender in der Gründungsphase und konnte viele Aspekte aus seiner täglichen Erfahrung einbringen. Dieses Engagement sowie als Stammrestaurant des Slow Food Convivium Odenwald und die Mitgliedschaft bei „Hessen a la carte“ zeigt die Ernsthaftigkeit der Philosophie.

 

Treuschs Apfelweine

Aus einer anfänglich verrückten Idee hat sich mittlerweile klar Treuschs Apfelwein-Philosophie entwickelt. Mit der Frage: „Können Apfelweine auch sortenrein gekeltert werden?“ wurde eine nicht mehr aufzuhaltende Entwicklung angestoßen. Begonnen mit dem Jahrgang 1996, sind es mittlerweile mehr als 25 Apfelweine verschiedener Sorten und Jahrgängen, die im Angebot sind. Auch hierbei wird die Natur respektiert. Es ist nur Obst von Hochstämmen aus Streuobstbeständen aus dem direkten Umkreis und die Weine bleiben so, wie es die Vegetation des Jahres ergeben hat. Somit sind der Charakter der Sorten schmeckbar, aber auch die Jahrgangsunterschiede. Über die Jahre ist hiermit eine große Erfahrung und hohe Kompetenz über die regionalen Apfelsorten und deren sensorische Eigenschaften gewachsen.

Grundvoraussetzung für das alles ist natürlich eine hohe Qualität des Kelterobstes. Für die getrennte Lese von sauberem und reifem Obst muss ein höherer Aufwand betrieben werden. Ausschließlich alte Sorten von Hochstammbäumen werden gekeltert. Eine Besonderheit ist die alte Regionalsorte „Reichelsheimer Weinapfel“.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war es die Apfelweine hochwertiger zu präsentieren. Aus diesem Grund wurde von Anfang Treuschs Apfelwein in weißen Bordeauxflaschen mit 0,75 Liter und Natur-kork abgefüllt. Ausgeschenkt werden sie in Weißweingläser, um die sensorischen Eigenschaften richtig aufnehmen zu können. Diese elegante Präsentation gibt dem Apfelwein ein höherwertiges Image und die Sortenvielfalt stellt diese Apfelweine den Traubenweinen gleich.

 

Treusch kocht für Kindertagesstätten

Seit 2015 werden Kindertagesstätten in Reichelsheim und Fränkisch-Crumbach mit frisch gekochtem Mittagessen beliefert. Auch hier wird nach den Kriterien der Slow Food-Philosophie gearbeitet: gut, sauber, fair!

 

Arbeitsplätze und Ausbildung

Das Unternehmen Treusch übernimmt gerne seine Verantwortung als Arbeitgeber in der Region, sowohl in der Schaffung als auch in der Erhaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Vor allem die Ausbildung ist ein fester Bestandteil im Arbeitsleben

des Unternehmens. Seit 1982 sind bereits über 65 junge Menschen mit einem Abschluss als Koch/Köchin, Restaurant- oder Hotelfachleute ausgebildet worden. Davon konnten einige mit einem hervorragenden Ergebnis als Prüfungsbeste (11 x) oder regionale Jugendmeister (10 x 1. Platz, 5 x 2. Platz) ihre Ausbildung abschließen. Christina Merz erzielte 2007 bei den Köchen die Hessische Jugendmeisterschaft und danach den 4. Platz beim Bundesjugendwettbewerb um den Rudolf-Achenbach-Preis. Im gleichen Jahr erreichte Katharina Leitner bei den Hessischen Jungendmeisterschaften den 3. Platz bei den Restaurantfachleuten. Bei den Hessischen Jugendmeisterschaften 2009 erzielte Viola Wernz bei den Restaurantfachleuten den 1.Platz und 2015 erreichte Torben Beckenhaub bei den Köchen den 2. Platz.

Aber auch junge Menschen mit Handicaps wird eine Chance gegeben, die mit entsprechendem Engagement auch zu guten Erfolgen führte. Des Weiteren bietet das Unternehmen vielen Schulpraktikanten die Möglichkeit zum kennen lernen der gastronomischen Berufe.

Das Unternehmen war 2004 der erste Gewinner des „Strahlemann-Azubi-Award“, womit dieses Engagement eine sehr hohe Anerkennung erfahren hat.

Das Köche-Team gewann im Jahr 2000 den Eurotoques-Dessert-Wettbewerb. Im Jahr 2002 konnte mit dem zweiten Platz beim Eurotoques-Käse-Wettbewerb wieder ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden.

 

 

Region und Natur

Auf die Tradition der Familie aufbauend ist ein ausgeprägtes Regionalbewusstsein mit den Wurzeln Natur und Kultur die verbindende Basis. Daher ergibt sich, dass das Naturbewusstsein eine übergeordnete Rolle spielt. Da es die Basis unseres Handelns ist, wird es in der Regel nicht als Besonderheit herausgestellt. Lebensmittel sind zum Teil aus ökologischer Produktion (Fleisch, Käse, Tee, Kaffee, Bier, Gewürze, Gemüse, Obst). Das gleiche gilt für Reinigungsmittel, Beleuchtung, Papier und Batterien. Im Energiebereich gilt die Haltung: Energie die nicht benutzt wird, muss auch nicht erzeugt werden!

In der Müllvermeidung liegt ebenfalls eine hohe Priorität. Da viele Produkte direkt bezogen werden, kann zum großen Teil auf Verpackung verzichtet werden. Dieses bedeutet eine Verringerung um mehr als 50% an Verpackungsmüll.

 

 

 

  • Förderverein Odenwälder Apfel
  • Slow Food